Der Leprafonds

Pater Dr. Salesny lud am 7. April 1983 Sr. Elisabeth Schwarzl, die auf Heimaturlaub in der Nähe von Graz war, nach Amstetten zu einem Gottesdienst ein. Hernach meinten viele Pfarrangehörige, man müsste die Schwester regelmäßig unterstützen - und so kam es zum Leprafonds. Ca. 280 Personen zahlen monatlich ca. 10 Euro ein. Jährlich kommen somit ca. 30.000 Euro zusammen - und damit werden die Medikamente für beide Lepra-Zentren bezahlt - in Kapolowe im Kongo (P. Johann Kiesling SDB) und in Farafangana auf Madagaskar (Sr. Elisabeth Schwarzl FC).

Die "Mitglieder" des Leprafonds erhalten monatlich von Pater Salesny einen Brief, indem er von seinen Helfern die Gaben erbittet und herzlich für die großzügige und treue Hilfe dankt. Dies sind sehr schön gestaltete Briefe mit wunderschönen Postkarten, auf denen Sprüche zum Nachdenken stehen. Auf dem Umschlag sind immer besondere österreichische oder belgische Sondermarken mit Ersttag-Stempel.