Projekte

P. Kiesling Sr. Schwarzl

Der Leprafonds unterstützt 2 Projekte: Kapolowe im Süd-Osten der Republik Kongo und in Farafangana im Süden von Madagaskar. Dort wo es keinen Strom, kein Telefon und kein Fernsehen gibt ist die Lepra häufig.

Weltweit litten 1998 laut Statistik der WHO noch 12 Millionen Menschen an Lepra, obwohl sich diese Organisation das Ziel gesetzt hatte, diese Krankheit bis ins Jahr 2000 völlig auszurotten.

Indien war mit 52.700 Fällen Spitzenreiter der traurigen Statistik. Madagaskar gehört mit 11.000 registrierten Fällen zu den am stärksten von Lepra betroffenen Ländern weltweit. Hinzu kommt eine nicht abschätzbare Dunkelziffer. Denn schwerer als die durch die Lepra hervorgerufenen Entstellungen des Körpers lastet noch immer die soziale Ausgrenzung: Verstoß aus der eigenen Familie und Dorfgemeinschaft, Verlust von Arbeit und Einkommen.

Schwerpunkte der Hilfe sind: Medikamente und Verbandsmaterial, Prothesen und orthopädisches Schuhwerk, Basismedizin und Gesundheitserziehung.

Die Lepra lässt sich am besten durch die heimischen Experten bekämpfen. Daher werden Kurse für Krankenschwestern und Dorfhelfer organisiert. Spezielle ausgebildet können sie auch in entlegenen Dörfern und Bergregionen eingesetzt werden, um dort Aufklärungsarbeit zu leisten und den bereits Erkrankten zu helfen.

Der Leprafonds arbeitet mit Jugend Eine Welt zusammen.